Wer bislang die Dienste Google Maps bzw. Google Earth genutzt hat, konnte für den Bereich Deutschland ja fast nur aus der Vogelperspektive schauen. Satellitenbilder und Luftaufnahmen beispielweise aus einem Flugzeug heraus bildeten die Basis.
Mit Google Streetview soll man nun auch Bilder aus mehr oder weniger normaler Augenhöhe bekommen. Dafür muss natürlich ganz schön viel von vielen Punkten in alle Richtungen fotografiert werden. Und alles muss noch richtig zugeordnet werden.
Wie geht das eigentlich?
Ausgerechnet die große deutsche Zeitung mit den vier Buchstaben
bringt hier Aufklärung für den Normalbürger.
Ein Leser-Reporter hat Bilder von einem Auto gemacht, dem genau diese Funktionalität zugeschrieben wird, diese Bilder zu produzieren. Ob dem wirklich so ist oder das nur eine Mutmaßung ist, das ist mir nicht bekannt. Da es aber offizielle Aussagen und eine genaue Beschreibung einzelner Teile bzw. der Vorgehensweise gibt, ist die Echtheit mal anzunehmen.
Aber selbst wenn nicht, dann düfte die Vorgehensweise doch recht ähnlich sein, denn sie erscheint praktikabel:
Kameras auf einem Autodach, die im 360°-Winkel die Bilder liefern. Dazu ein GPS-Empfänger, (jemand mit ?) ein(em) Notebook zur schnellen Kontrolle auf dem Beifahrersitz und viel Speicherplatz im Kofferraum!
Ganz schön aufwändig - ob sich das finanziell trotz eventueller Vermarktung für Google lohnt oder einfach mal “etwas zurück” für die Bevölkerung ist?
Dass Google Streetview demnächst auch in Deutschland Einzug halten will und derzeit entsprechende Aufnahmen stattfinden, hatte ich ja schon berichtet. Aber nun droht dem großen Konzern ein Hindernis im Weg zu stehen.Ähnlich wie zu Zeiten der Römer in Gall Kommentar (1)
Aufgenommen: Sep 29, 00:08