Diesmal kein Trojaner, aber dennoch eine Spam-Mail, auf die
Heise hingewiesen hat und die ich in der Vegangenheit auch schon des Öfteren im Posteingang hatte.
Und zwar handelt es sich dabei um ein Jobangebot. Dabei besteht zwar keine unmittelbare Gefahr für den eigenen Computer; dennoch gehört auch diese Post in den virtuellen Mülleimer.
Das BKA hat mal genauer unter die Lupe genommen, was hinter E-Mails steckt, die diesen oder einen ähnlichen Text aufweisen:
Anlieferer gesucht!!!
Auch für Frührentner geeignet!
Ein Fahrzeug kann gestellt werden.
Bewerbung bitte an XXX
Während es in der Vergangenheit bei ähnlich gearteten “Jobangeboten” meist um Geldwäsche aus kriminellen Aktionen ging, geht es nun darum, Pakete aus Online-Auktionen abzuzweigen. Der Angeworbene soll dabei als Strohmann agieren, als “Warenagent”, und die Pakete annehmen und an die Drahtzieher weiterleiten.
Die Adresse eines geklauten Kontos, z.B. eines Ebay-Accounts, wird in die des angeworbenen Warenagenten geändert.
Für etwas mehr scheinbare Seriosität sollen dabei Arbeitsverträge sorgen, die von bekannten Kurierdienstleister zu stammen scheinen. Nun ist es ja nichts Neues, dass Kurierdienste Subunternehmer beschäftigen, die so etwas zum Teil als Nebenjob machen. Aber die Pakete sind dann nicht an die eigene Adresse adressiert.
Und allein, dass man ein solches Angebot per E-Mail bekommt, sollte einen schon stutzig machen.
Jedenfalls wird man so ganz leicht zum Mittäter einer Straftat - und ist derjenige, der das Risiko trägt, erwischt zu werden.
Aufpassen sollten natürlich auch die Verkäufer, dass sie nicht zum Opfer solcher gestohlener Accounts werden.