Dieser Geburtstagsgruß zum runden 40. geht an eine geschätzte Lebensabschnittspartnerin. Wer sich jetzt allerdings fragt, warum ich mein Liebesleben hier im Blog ausbreite, sollte weiter lesen.
Denn die Maus, die heute ihren 40. Geburtstag feiert, ist nicht menschlich, sondern - die Computermaus!
1968 ging es los mit einem kleinen Holzkästchen mit einem Knopf, entworfen von Douglas C. Engelbart.
Aber erst zu Beginn der 80er Jahre entwickelte die Maus Serienreife, als es von Apple ein Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche gab, für die die Maus als Eingabegerät diente.
Im Laufe der Zeit gesellten sich auch der Softwarehersteller Microsoft, dessen Mäuse und Tastaturen noch heute in den Regalen großer Elektronikmärkte stehen, Marktführer Logitech sowie weitere Hersteller hinzu.
Die Maus bekam immer mehr Tasten (nur der Mac setzt nach wie vor auf eine Ein-Tasten-Lösung).
Arbeiteten die Mäuse zunächst mit einer staubanfälligen Kugel, so werden heutzutage in aller Regel optische Mäuse benutzt, deren Ergonomie immer weiter verbessert wurde. In den 90er Jahren kam das heute nicht mehr wegzudenkende Scrollrad dazu, das vor allem das Lesen längerer Internetseiten stark vereinfacht.
Manche Mäuse sind sogar schwanzlos = kabellos; ihr Schwanz ist nur noch virtueller Natur.
Nach drei relativ innigen Maus-Beziehungen habe ich allerdings seit vier Jahren eine Liaison mit dem Touchpad meines jeweiligen Notebooks. Nur hin und wieder gehe ich, wenn schon, dann auch richtig, fremd: mit einer Maus am fremden Rechner! Sie hat sich schließlich für ihre 40 Jahre gut gehalten. Nochmals: Happy Birthday, Maus!