In diesem Sinne wird es jetzt, knapp zwei Monate, nachdem dieser Blog ein wenig an Fahrt aufgenommen hat, eine Überarbeitung geben. Der kleine Haken an der Sache: Ich hänge zur Zeit noch mitten in meinen Examensklausuren. Gleichwohl braucht man ja auch einmal etwas Ablenkung von der sturen Lernerei. Und daher kann man auch hier und da mal etwas “schaffen”. Das bedeutet aber auch, dass sich die Änderungen Stück für Stück in den nächsten zwei bis drei Wochen vollziehen werden - schließlich waren da ja noch drei Klausuren!
Als “alter Hase”, der schon lange vor der Bloggerei Erfahrungen mit HTML, CSS und PHP gesammelt hat, lässt man es sich natürlich nicht nehmen, hier und da selbst zu schrauben. Ich hätte selbstverständlich ein fertiges Template einsetzen können, habe aber lieber ein eigenes aufgebaut und mit einem Internetauftritt verbunden, der vom Blog unabhängig in eigenen Datenbanktabellen schlummert. Manche Sachen programmiere ich mir nämlich viel lieber selbst: schlank und individuellen Bedürfnissen und Datenstrukturen entsprechend. Aber für Seiten, die vorrangig unkompliziert und schnell mit Text gefüllt werden sollen, greife ich dann doch ganz gern mal zu fertiger Open-Source-Software. Macht insbesondere bei den typischen Weblog-Funktionen auch Sinn.
Als Software setzt hier hier, entgegen dem allgemeinen Wordpress-Trend, bislang Serendipity, kurz
s9y, ein. Dabei werde ich wohl auch bleiben, auch wenn ich zugeben muss, dass es zwar viele Plugins gibt, aber nicht annähernd so viele wie für Wordpress, wo die entwickelnde Community natürlich viel größer ist. Manche Dinge gehen einfach nicht oder sind nur sehr umständlich zu lösen - ob ich demnächst die Zeit finde, mir meine eigenen Workarounds zu programmieren (und diese ggf. auch öffentlich verfügbar zu machen), werde ich sehen.
Positiv ist aber das Backend, das mir sehr gut gefällt. Eine weitere Überlegung, die mich dazu brachte, es mit s9y zu versuchen, ist auch der Sicherheitsaspekt. Die Masse benutzt Wordpress - also wird Wordpress auch eher angegriffen, zumal Sicherheitslücken schnell sehr bekannt werden. Für s9y interessiert sich einfach fast keiner, es lohnt sich vergleichsweise kaum, dafür automatisierte Scripte zu entwickeln.
Trotzdem werde ich demnächst auch einmal
Wordpress genauer testen - auf weiteren Blogs, die ich starten werde, wenn ich - hoffentlich mehr Zeit haben werde.
Dass das Design einer Überarbeitung bedarf, wird mir selbst tagtäglich klar. Da helfen auch nicht die “websicheren Farben”, die ich mir von einem Farbschemagenerator habe erzeugen lassen. Ja, es hatte noch etwas grünlich-geheimnisvoll sein sollen, wegen der “Fee”. Aber bitte nicht die gleiche Farbkombi wie auf einer kürzlich erstellten Kundenseite, sondern “irgendwie anders”. Und schon hatte ich dieses auf Dauer doch etwas nervige Türkis mit drin. Aber ich gelobe Besserung.
Gleiches gilt für Überschriften und mitunter nicht ganz optimale Einzüge und Abstände. So kann es laufen, wenn man CSS-Klassen teilweise übernimmt, teilweise neu schafft und teilweise gar nicht vergibt, sondern bestimmte Attribute pauschal für die Elemente vergibt.
Wenn man in der Blogosphäre unterwegs ist, fallen einem natürlich auch gewisse Trends auf: Seitenaufteilung und “Must-Have-Plugins”, deren Einbindung man bei der Konzeption noch gar nicht berücksichtigt hatte. Nicht, dass ich alles haben müsste, was die anderen haben, sonst würde ich ja Wordpress benutzen - aber manche Sachen sind schon ganz schön.
Jedenfalls muss eine verfeinerte Seitenaufteilung her, so viel steht schon einmal fest!
Weitere Gedanken sollte ich mir natürlich über die inhaltliche Konzeption machen. Mein Blog heißt “IT-Blog”, und das soll auch so bleiben, und dieser doch recht weit gefasste Schwerpunkt soll ebenfalls so erhalten bleiben, auch in Anbetracht dessen, welche Zielgruppe mit dem “Rest” der Seite außerhalb des Blogs angesprochen werden soll.
In der letzten Zeit habe ich aus Zeitgründen meistens recht spontan gebloggt - über Themen, mit denen ich mich ohnehin gerade befasst aber oder von denen ich dachte: hey, die könnten für die Leute interessant sein. Vieles entstammte der SEO-Szene, in der ich mich in letzter Zeit viel herumtreibe. Andere Schwerpunkte, wie etwa geplante Tutorials, sind vorerst flach gefallen. Denn der Aufwand zum Erstellen eines Blogartikels kann sich doch erheblich unterscheiden. Tutorials sollten didaktisch vernünftig aufgebaut sein, Beispiele müssen hinein. Auch andere Themen können durchaus schon mal eine gründlichere Recherche erfordern. Und wieder andere Themen kann man - wie etwa diesen Artikel hier - spontan aus dem Kopf heraus schreiben.
Das, was man schreibt, sollte schon irgendein Publikum finden können. Einige Artikel vor allem zu temporär interessanten Themen bekommen Besucher aus guten Suchmaschinenplatzierungen. Dazu kommen Besucher aus einem Forum oder anderen Blogs, sowie einige über Social-Bookmarking-Seiten, auf denen wenige ausgewählte Artikel platziert wurden. Und ja, auch einige freiwillige, “organische” Links sind dabei; allerdings kommen dieser Besucher dann meist von sehr speziellen Unterseiten - ich hoffe, dass sie hier gefunden haben, was sie hinter dem Link erhofft haben.
Eine Unterteilung in mehrere Themenbereiche, die nicht allzu viel miteinander zu tun haben, wird vorerst bleiben, auch wenn das den Eindruck eine “Gemischtwarenladens” erwecken mag. Aber man kann ja auch als Besucher mal ein wenig über den Tellerrand blicken.
Das Ziel sind aber natürlich Stammbesucher, die mehrere Seiten durchschmökern, von selbst vorbeischauen, was es Neues gibt, oder einen RSS-Feed abonnieren. An dieser Stelle gibt es definitiv etwas Nachholbedarf. Der Anreiz dazu soll in erster Linie über interessante und möglichst einzigartige Inhalte geschaffen werden, aber auch über ein etwas gefälligeres Design.
Ideen für umzusetzende Inhalte gibt es genug; gottseidank mangelt es mir daran nicht. Die Umsetzung kommt dann, wenn der Kopf nach dem Lernstress wieder etwas freier ist.
Selbstverständlich sind Anregungen und Ideen willkommen - ohne Anspruch darauf, dass ich sie umsetzen werde.