Wie war das noch mal? Werden die Stunden bei der Umstellung auf die Sommerzeit heute nacht eine Stunde vor oder eine Stunde zurück gestellt?
Wichtig ist vor allem, dass man überhaupt an die Zeitumstellung denkt, denn sonst hat man morgen ohnehin ein Problem.
Also: In der heutigen Nacht werden die Uhren eine Stunde VOR gestellt auf die Sommerzeit - die Nacht ist also eine Stunde kürzer als normal. Um 2 Uhr macht der Zeiger einen Sprung auf 3 Uhr - oder man stellt seine Uhren selbst um. Wohl dem, der morgen ausschlafen kann! Jetlag wird es wohl trotzdem geben, wenn man üblicherweise einen festen Tagesablauf hat.
Im Herbst hingegen, genauer gesagt, am letzten Wochenende im Oktober werden die Uhren eine Stunde ZURÜCK gestellt - auf die Winterzeit oder auch Normalzeit. Und man kann eine Stunde länger schlafen. Bei der Umstellung im Herbst findet die Stunde von 2 bis 3 Uhr nachts zweimal statt.
Und wie kann man sich das merken? Nun, ich persönlich halte das so: eine Stunde weniger Schlaf ist nicht so toll, eine Stunde mehr hingegen etwas Feines. Als kleines Trostpflaster für die “geklaute” Stunde sehe ich, dass die Tage länger werden, es abends länger hell ist und der Sommer kommt. Ja, genau so sehe ich das. Bei der Umstellung auf Winterzeit ist dann die Stunde länger schlafen das Trostpflaster für das kalte Sauwetter, was einen dann erst einmal wieder erwartet.
Im Fernsehen habe ich vorhin den tollen Tipp gehört, dass die Stühle im Frühjahr VOR das Café gestellt werden und im Herbst wieder zurück - auch eine Methode, sich das zu merken.
Und ansonsten hilft einfach nachrechnen. Denn das, was wir für die warme Jahreszeit wollen, ist doch, dass es abends länger hell ist. Notfalls kommt man also auch mit etwas Nachdenken drauf!
Die Sommerzeit wurde übrigens 1980 in ihrer momantanen Form für Deutschland und Mitteleuropa eingeführt - früher gab es aber auch schon solche Regelungen. Auch viele andere Staaten rund um den Erdball besitzen eine Sommerzeit. Auf der Südhalbkugel funktioniert das mit der Umstellung übrigens genau anders herum.
Durch die Ausnutzung der längeren Helligkeit soll eigentlich Energie gespart werden. Es existieren Studien, die das Gegenteil beweisen. Denn morgens muss mehr geheizt werden. Davon einmal abgesehen, finde ich persönlich es einfach schön, wenn die Tage länger werden und es abends lange hell ist.